Tipps bei Rückenschmerzen

Der Großteil der Menschen ist im Laufe seines Lebens irgendwann mit Rückenschmerzen konfrontiert. An die 70% der Bevölkerung klagen über Beschwerden im Rücken - wobei die Ursache und auch die Art der Beschwerden im Rücken vielschichtig sein kann. Unter anderem können Verspannungen bis zum Hexenschuss, Nackenschmerzen, eingeklemmte Nerven oder verschobene Bandscheiben die Ursache sein. Generell gilt: Bewegung vor Sitzen und ins Bett legen geht bei Rückenschmerzen schon gar nicht. Wir geben 5 Tipps für einen gesunden Rücken.

Die Wirbelsäule sorgt im Körper für Stabilität und muss fast jede Bewegung mitmachen. Die Bandscheiben zwischen den Wirbeln fungieren als Stoßdämpfer, weswegen man besonders auf sie achtgeben sollte. Meistens sind die Ursachen für Rückenschmerzen ganz alltäglich und können durch zu langes Sitzen, zu viel oder zu wenig Sport genauso bedingt sein, wie durch eigentlich harmlose Hausarbeit. Die gute Nachricht: Die meisten Arten von Rückenschmerzen klingen innerhalb weniger tage wieder ab. Aber nicht immer von selbst.

5 Tipps für ein Leben ohne Rückenschmerzen

  1. Bewegung, Bewegung, Bewegung: Rücken und Wirbelsäule lieben Bewegung und finden Sitzen anstrengend. Wenn Laufen die Schmerzen eher verstärkt als lindert, kann zu Rad fahren (aber nur in korrekter Haltung), Schwimmen oder Walking geraten werden.
  2. Sitzposition variieren: Wer speziell im Job viel sitzt, sollte seine Position so oft es geht wechseln. Abhilfe kann ein Sitzball schaffen, der zwischendurch für eine andere Haltung sorgt. Auch der Gang zum Wasserhahn schafft Abwechslung und beugt Verspannungen & Co. vor.
  3. Die richtige Matratzenhärte: Ja nach Schlafpensum verbringen wir ziemlich viel Zeit im Bett. Und dabei kann man ziemlich viel falsch - oder richtig machen. Mittelharte Matratzen sollten das Mittel der Wahl sein, aber bitte mit einer Mindestbreite von einem Meter. Auch Wasserbetten sind bei Rückenbeschwerden nicht zu verachten.
  4. Yoga & Autogenes Training: Vielfach ist ein schwacher Rücken auch stressbedingt. Gerade bei Yoga kann man Bewegung mit Entspannung verbinden, was sich ausgezeichnet auf die Rückengesundheit auswirkt.
  5. Wenn nichts mehr hilft - der Gang zum Arzt: Aus Angst vor einer ungünstigen Diagnose oft viel zu lange hinausgeschoben wird der Gang zum Arzt. Immerhin kann hinter chronischen Rückenschmerzen auch z.B. ein Bandscheibenvorfall stecken. Verbesserte Computertomografen zeigen auch Weichteilgewebe (wie Bandscheiben) und ermöglichen so eine klare Diagnose, gefolgt von einer - in diesem Fall notwenigen - medizinischen Behandlung.